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CO macht K.O. - Schütze dich vor Kohlenmonoxid

Artikel vom 11.10.2020

Eine Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen informiert zum Start der Heizperiode mit einer Aufklärungswoche über Gesundheitsgefahren:

 

Durch verstopfte oder schadhafte Abluftrohre und Schornsteine von Gasthermen, Ölheizungen oder Kamin- und Kachelöfen kann giftiges Kohlenmonoxid (CO) in die Raumluft gelangen. Durch technische Defekte, mangelnde Wartung oder Manipulationen an der Verbrennungseinrichtung können insbesondere bei geschlossenen Fenstern lebensbedrohliche Kohlenmonoxid -Konzentrationen verursacht werden. Mit einer Aufklärungswoche anlässlich der Umstellung auf die Winterzeit vom 19. bis 25. Oktober weist die Initiative gemeinsam mit Feuerwehren und Schornsteinfegern auf die Gefahren durch Kohlenmonoxid hin.

Überprüfung, Wartung und CO-Warnmelder senken das Risiko

Um die Gefahr von Kohlenmonoxid -Unfällen zu minimieren, ist es ratsam, Kamine oder Öfen regelmäßig warten bzw. überprüfen lassen. Seit 2010 gelten Grenzwerte von 0,15 g Staub und 4 g Kohlenmonoxid pro Kubikmeter Abgas für Einzelraumfeuerungsanlagen. Ältere Modelle, die diesen Wert nicht mehr einhalten können, müssen zu bestimmten Zeitpunkten ausgetauscht, nachgerüstet oder außer Betrieb genommen werden. Als lebenswichtige Sicherheitsmaßnahme empfehlen Feuerwehren und Schornsteinfeger allen Eigentümern mit Kaminen oder Kachelöfen, CO-Warnmelder zu installieren. Diese überprüfen den Kohlenmonoxid -Gehalt der Raumluft und warnen rechtzeitig vor dem tödlichen Atemgift.

Dabei ist wichtig, auf die Qualität der Warnmelder sowie eine fachgerechte Montage zu achten. Empfohlen werden CO-Warnmelder, die von einem anerkannten Prüfinstitut nach EN 50291 zertifiziert worden sind. Die Geräte sollten an der Decke mit mindestens 30 Zentimetern Abstand zur Wand, jedoch nicht direkt über dem Kamin oder Ofen montiert werden.

CO führt unentdeckt zum Tod

Kohlenmonoxid ist ein gefährliches Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Betroffene bemerken nicht, wenn sie Kohlenmonoxid einatmen, denn es gibt keine typischen Symptome wie Husten oder Atemnot. Alle Faktoren zusammengenommen machen Kohlenmonoxid so heimtückisch. Abhängig von der Konzentration in der Raumluft kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zu erheblichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und zu massiven gesundheitlichen Spätfolgen bis hin zum Tod führen. Auch in geringen Dosen über einen längeren Zeitraum kann Kohlenmonoxid zu einer chronischen Vergiftung führen.

Ansprechpartner

Torsten Koch
Kommandant

Sankt-Florian-Straße 40
88416 Ochsenhausen
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